An dem Gespräch nahmen Nadine Ruf, Handlungsbevollmächtigte für Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen, Norbert Weber, 1. Landesvorsitzender, Volker Lieblang, Vorsitzender des Ortsverbandes Hüttigweiler-Spiesen-Ottweiler und Mitglied des Landesvorstands, sowie Sven Keller aus der Sozialrechtsberatung Saarland teil.
Verfahrensdauer und Bürokratie als Probleme für Betroffene
Im Mittelpunkt standen die Erfahrungen aus der täglichen Beratungsarbeit des SoVD. Diskutiert wurden unter anderem die Zukunft der Pflegeversicherung, die oftmals langen Verfahrensdauern in Schwerbehindertenverfahren, Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe sowie die Notwendigkeit eines konsequenten Bürokratieabbaus. Ein weiterer Schwerpunkt war der barrierefreie und niedrigschwellige Zugang zu Sozialleistungen und Unterstützungsangeboten.
Gerade die Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass Menschen häufig nicht an fehlenden Ansprüchen scheitern, sondern an komplizierten Verfahren, langen Bearbeitungszeiten und schwer zugänglichen Strukturen. Umso wichtiger ist der direkte Dialog zwischen Politik und Sozialverband. Der SoVD bringt dabei die Perspektive der Menschen ein, die auf einen funktionierenden Sozialstaat angewiesen sind.
Dialog zwischen Politik und Sozialverbänden wichtig
Wir bedanken uns bei Minister Dr. Magnus Jung für das offene und konstruktive Gespräch. Der Austausch hat gezeigt, wie wichtig der kontinuierliche Dialog zwischen Politik und den Verbänden ist. Wir freuen uns darauf, die angesprochenen Themen gemeinsam weiterzuverfolgen und den begonnenen Austausch auch künftig fortzusetzen.
